Nachdem 2015 der Bembel Cup aus organisatorischen Gründen ausfallen musste, konnte 2016 wieder um die Pokale gespielt werden.

Erstmals konnte der Polo Club Hessen in Frankfurt in diesem Jahr Spieler aus Luxemburg, England und Frankreich begrüßen. Das Low Goal Turnier war diesmal lediglich auf zwei Tage angesetzt, was viele Spieler nicht davon abgehalten hat, schon Donnerstag oder Freitag anzureisen, sodass man sich bei gemeinsamen Club Chukkern bereits kennenlernen konnte. Das hat sich im Nachhinein insofern als gute Idee erwiesen, da in vielen Clubs die Saison wetterbedingt noch nicht starten konnte und es für manchen Spieler und manches Pony die ersten Chukker in 2016 überhaupt waren.

Samstag ging es dann bei herrlichem Wetter mit fairen Spielen ins Turnier. Der Bembel Cup ist so konzipiert, dass nur Einzelmeldungen angenommen werden. So hat der Polo Club Hessen die Möglichkeit, weitgehend gleichstarke Teams zusammenzustellen. Die Idee ist, dass pro Team ein oder zwei erfahrene Spielmacher eingesetzt sind, welche die Chukker offener gestalten und so die Spieler mit weniger Turniererfahrung coachen können.

Am ersten Tag wurde das Team mit der Familie Ludorf seiner Favoritenrolle gerecht und konnte sich gegenüber dem Team des Polo Club Hessen durchsetzen. Das zweite Spiel wurde von den Teams rund um die „alten Hasen“ Daniel Hauss und Alexander Schwarz bestritten. Beide haben ihr ganzes Können präsentiert und so ihre Mitspieler gut ins Spiel integrieren können. Erst im letzten Chukker konnte dieses Spiel entschieden werden.

Im Spiel um Platz 3 gingen am Sonntagmittag die Teams aus Willich und des Polo Club Hessen an den Start. Sascha Deppe, Christian Bormann, Colm Smith und Andreas Schwiertz haben gut ins Spiel gefunden. Letztendlich war es aber Daniel Hauss, der seine Mitstreiter Kerstin von Wedel, Daniel Deistler und die Gastgeber vom Polo Club Hessen Annette Kunkel und Sarah Dietz souverän zum dritten Platz geführt hat. Im Finale standen sich die Familie Ludorf gemeinsam mit Jeremy Windsinger aus Luxemburg und eine Auswahl an Spielern des Rhein Polo Club und des Polo Club Hessen gegenüber, welche das Spiel von Beginn an dominierten. Die Einzelleistung von Alexander Schwarz führte am frühen Nachmittag Kutlay und Anke Kreiter sowie Mortimer von Haebler zum Sieg.

Alle sind sich einig, dass auch zum 10-jährigen Bestehen des Polo Club Hessen im nächsten Jahr wieder ein Bembel Cup ausgetragen werden wird. Jetzt werden sich aber zunächst die Vorbereitungen für den Bucherer Cup, sowie die Planungen für den im September stattfindenden Frankfurt Gold Cup anschließen.

Platzierungen:
1. Team Rhein Polo Club II (-4)
Alexander Schwarz (+1)
Kutlay (-2)
Anke Kreiter (-2)
Mortimer v. Haebler (-1)
 
2. Team Luxemburg (-4)
Jeremy Windsinger (-2)
Alexander Ludorf (0)
Clothild Ludorf (0)
Leopold Ludolf (-2)
 
3. 
Team Rhein Polo Club I (-4)
Daniel Hauss (+1)
Kerstin von Wedel (-1)
Sarah Dietz/ Annete Kunkel (-2)
Daniel Deistler (-2)
 
4. Team Polo Club Hessen (-5)
Sascha Deppe (-1)
Christian Bormann (-1)
Andreas Schwiertz (-1)
Colm Smith (-2)