„Vorsprung durch Technik“ hieß heute die Spieltaktik von Team Audi – eine Rechnung, die am Ende des Matches aufging. In einem fulminanten Finale holte sich das englische Trio aus Richard Davis (hdc +1), Tarquin Southwell (hdc +5) und Jonny Good (hdc +6) den Valartis Bank Snow Polo World Cup und verteidigte damit seinen Titel gegen Sebastian Schneberger (hdc +2), Marty van Scherpenzeel (hdc +2) und Valentin Novillo Astrada (hdc +8) vom Team Luxury (Beim Snow Polo werden die Handicaps um je einen Zähler heraufgesetzt).

Bereits zu Beginn des Matches hielt die englische Kombination die Zügel fest in der Hand. Lang gespielte Pässe und spektakuläre Runs über das ganze Spielfeld sorgten dabei für großes Kino auf dem Poloplatz. Mit äußerster Präzision erzielten die Briten einen Treffer nach dem anderen. Kein Chance für Team Luxury. Selbst der argentinische Polo Profi Valentin Novillo Astrada kam an dem Abwehrbollwerk der überlegenden Engländer nicht vorbei. Besonders der Mann auf Position drei, Jonny Good, schaffte es immer wieder, den Ball unter seine Kontrolle zu bringen. Am Ende stand es 12:8 für die Vorjahressieger Good, Southwell und Davis.

Richard Davis (Team Audi): „Wir haben einen guten Start hingelegt und sehr gut zusammengespielt, was letzten Endes auch den Unterschied gemacht hat. Wenn wir im nächsten Jahr wieder dabei sein sollten, werden wir in gleicher Kombination an den Start gehen.“

Marty van Scherpenzeel (Team Luxury): „Das Team Audi war sehr viel stärker als wir und einfach sehr viel besser organisiert. Die Drei trainieren seit sehr vielen Jahren zusammen und spielen somit Polo auf einem ganz anderen Level. Doch auch wir als „underdog“ Team mit nur einem Professional haben gut gespielt. Vielleicht werden wir im nächsten Jahr wieder in dieser Konstellation antreten. Auch abseits des Poloplatzes sind wir sehr gute Freunde. Es ist einfach schön, gemeinsam nach Kitzbühel zukommen und den Sport zu betreiben, den wir lieben. Wenn man dann auch mal verliert, ist es nicht ganz so schlimm.“

„Das Team Audi war bereits im ersten Chukker so stark und schnell, dass Team Luxury kaum hinterherkam. Nach den ersten sieben Minuten hatte das Team Audi sechs Tore erzielt,“ berichtet Referee Caspar West und Polo Moderator Jan-Erik Franck fügt hinzu: „Es war für mich keine Überraschung, dass das Team Audi gewonnen hat. Im Vergleich zum gestrigen Spiel gegen Team Valartisbank hat das Team Luxury heute eine deutlich schwächere Leistung abgelegt. Vielleicht haben sich Schneberger, Scherpenzeel und Astrada beim gestrigen Spiel zu sehr ausgepowert. Im Sport hat man einfach manchmal Tage, wo alles perfekt läuft und eben auch Tage wie heute. Team Luxury hatte viele Möglichkeiten, konnte diese aber nicht umsetzen. Dennoch haben die Drei hier eine gute Leistung gezeigt. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass sie es bis ins Finale schaffen.“

Den Kitzbüheler Hexenkessel zum Brodeln brachte auch das Team Parmigiani mit MJ und Heino Ferch (hdc +1) – teilten sich eine Position – Patricio Gaynor (hdc +5) und Ignacio Garrahan (hdc +5). Mit nur einem Tor Vorsprung erkämpfte sich das Quartett Platz drei gegen Team Valartisbank.

„Most Valuable Player“ wurde der Brasilianer Marcus Schalldach (hdc +2), der zum ersten Mal in Kitzbühel an den Start ging.

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Die Ergebnisse:
Sonntag, 20. Januar 2013:

Kitzbühel

:

Tom Tailor

6,5

:

8

Bernd Gruber

:

Wintertechnik

7

:

4

Parmigiani

:

Valartisbank

8

:

7

Audi

:

Luxury

12

:

8


Samstag, 19. Januar 2013:

Wintertechnik

:

Tom Tailor

9,5

:

9

Bernd Gruber

:

Kitzbühel

11

:

6

Valartisbank

:

Luxury

6

:

11,5

Audi

:

Parmigiani

12

:

8,5



Freitag, 18. Januar 2013:

Wintertechnik

:

Audi

7,5

:

9

Parmigiani

:

Tom Tailor

8

:

6

Valartisbank

:

Bernd Gruber

6,5

:

6

Kitzbühel

:

Luxury

5

:

9




Die Platzierungen:
1. Audi (+11)
Richard Davis (0)
Tarquin Southwell (+5)
Jonny Good (+6)

2. Luxury (+10)
Sebastian Schneberger (+2)
Marty v. Scherpenzeel (+2)
Valentin Novillo Astrada (+6)

3. Parmigiani (+11)
MJ / Heino Ferch (+1)
Patricio Gaynor (+5)
Ignacio Garrahan (+5)

4. Valartisbank (+11)
Stefan Proietti (+1)
Gaston Maiquez (+8)
Tito Gaudenzi (+2)

5. Bernd Gruber (+12)
Marcus Schalldach (+2)
Moritz Gädeke (+4)
Guilherme Lins (+6)

6. Wintertechnik (+10)
Bash Kazi (+1)
Eva Brühl (+3)
Pedro F. Llorente (+6)

7. Tom Tailor (+11)
Thomas Winter (+6)
Christopher „Niffy“ Winter (+4)
Uwe Schröder (+1)

8. Kitzbühel (+10)
Henk van Druten (+1)
Maurice van Druten (+3)
Sylvio Coutinho (+6)