Nach 48 Tagen und 7 Minuten erreichte das Atlantic Polo Team mit Henry Brett (38), Bobby Dundas (29, 10th Viscount Melville), James Glasson (39) und Fergus Scholes (31) gestern den Hafen auf der Karibikinsel Antigua. Damit gewinnen die britischen Polo Player die Vier-Personen-Kategorie und den zweiten Platz beim härtesten Ruderwettbewerb der Welt, der Talisker Whisky Atlantic Challenge.

Gestartet waren die Vier am 4. Dezember 2013 in San Sebastian de La Gomera in Spanien. Die Route führte in einem kleinen Ruderboot (6,4 Meter lang, Name: Tiny Dancer) 3.000 Meilen quer über den Atlantik. Die Strapazen und Entbehrungen auf hoher See waren enorm. Im Wechsel wurde zwei Stunden lang gerudert, danach folgten zwei Stunden Schlaf. Durch Nässe und Schweiß waren die Männer ständig nass, Beulen und Blasen, die nicht wieder verschwanden, waren die Folge.

Nach fünf Tagen zwang sie ein heftiger Sturm drei Tage lang in die kleine Kabine (2,4 Meter lang und 1 Meter breit). Zwei Männer wurden dabei über Bord geschleudert. Durch den Sturm wurden sie nach Osten zurückgetrieben und brauchten Tage, um die verlorenen Meilen wieder aufzuholen.

Doch die Tour hatte auch sehr viele schöne, unvergessliche Momente und war für alle Vier eine großartige Erfahrung. Henry Brett: „Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir diese Erfahrung machen durften. Trotzdem wünschen wir dies nicht mal unserem ärgsten Feind – wir sind durch die Hölle und wieder zurück gegangen. Die meisten hätten nicht erwartet, dass wir es überhaupt über die Startlinie schaffen. Wir freuen uns sehr über unserer Sieg in der Vierer-Kategorie und den zweiten Platz der gesamten Challenge.“

Insgesamt waren bei der diesjährigen Talisker Whisky Atlantic Challenge 16 Teams gestartet.


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