Mit einem knappen 5:4-Sieg gegen Großbritannien sicherte sich das französische Team mit Francois Le Barazer (0, FRA), Oscar Mancini (+4, ARG), Oli Hipwood (+6, GBR) und Nacho Gonzalez (+6, GBR) gestern bei strahlendem Sonnenschein den Sieg beim 27. St. Moritz Polo World Cup on Snow 2011 in St. Moritz. Dabei lagen die Engländer (Vivek Rawal (0, GBR), Jonny Good (+5, GBR), Chris Hyde (+6, GBR) und Tarquin Southwell (+4, GBR)) in dem spannenden Finale sogar zweimal vorn, doch die Franzosen holten immer wieder auf und lagen im vierten Chucker dank eines glänzend ausgeführten Freistoßes von Nacho Gonzalez mit einem Tor in Führung. Kurz vor Ertönen der Chuckerglocke strapazierte ein Freistoß von Chris Hyde dann noch einmal die Nerven von Frankreich. Doch der Ball des britischen +6-Goalers wurde von einem Schneeklumpen so unglücklich abgelenkt, dass er nur auf den Torpfosten prallte. Endstand 5:4 für Frankreich. Oscar Mancini: „Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg, aber es war auch ein ziemlich hartes Match. Wir kamen am Anfang sehr gut ins Spiel und erst nachdem England uns eingeholt hatte, gerieten wir kurzzeitig etwas in Sorge. Wir mussten wirklich fighten, um das Spiel wieder zu unseren Gunsten zu drehen, aber am Ende gelang es uns, auch durch unsere energische Abwehrarbeit. Wie gesagt: Hart, aber große Klasse!“

Auf dem dritten Platz landete das gastgebende Team Schweiz mit Philipp Maeder (0, SUI), Federico Bachmann (+6, ARG), Bautista Ortiz de Urbina (+5, ARG) und Augustin Martinez (+4, ARG). Dabei sah es im kleinen Finale anfangs ganz gut aus für Deutschland. Doch im vierten Chucker konnten sich Thomas Wolfensberger (+1, GER/SUI), Manuel Cereceda (+3, ARG), Pablo Jauretche (+7, ARG) und Gonzalo Bourdieu (+6, ARG) gegen die sehr starken Angriffe der Schweizer nicht wehren. Mit zwei schnellen Toren von Augustin Martinez und einem weiteren Treffer von Federico Bachmann übernahm das Schweizer Team die Führung. Endstand 4,5:3 für die Schweiz.

Das Echo auf den neu als Nations-Cup ausgetragenen St. Moritz Polo World Cup on Snow übertraf alle Erwartungen der Organisatoren. Heinz Reber, CEO der St. Moritz Polo AG: „Dieses Turnier war für uns eine Art Prototyp. Die vielen positiven Rückmeldungen freuen uns natürlich enorm und treiben uns für die Zukunft weiter an. Sicher wird es weitere Verbesserungen und vereinzelte Anpassungen geben. Aber im Großen und Ganzen kann man sagen: Wir gehen mit diesem Turnier in Serie.“ Auch auf Seiten der Spieler stieß das neue Konzept auf große Zustimmung, wie der Patron des Schweizer Teams, Philipp Maeder, bestätigt: „Es ist immer eine großartige Sache, hier spielen zu können, aber durch das neue Format werden die Zuschauer besser einbezogen und können ‚ihr Team‘ anfeuern – so entsteht auf den Tribünen eine tolle Stimmung, die natürlich auch die Spieler beflügelt!“


Nachhaltig und lokal verankert
Gemeinsam mit den Organisatoren des White Turf und der Gemeinde setzte die St. Moritz Polo AG in diesem Jahr ein neues Infrastruktur- und Verkehrskonzept um. Weniger Material auf dem See, Energieeinsparungen, eine Reduktion der Kosten sowie die Aufhebung der öffentlichen Parkplätze auf dem See sind die Resultate einer anfangs nicht immer einfachen, aber inzwischen sehr fruchtbaren Zusammenarbeit. Das gemeinsam mit dem Photovoltaik-Spezialisten Tritec umgesetzte Energiekonzept mit solarbetriebener Außenbeleuchtung und der Beheizung von nur einem Zelt auf dem ganzen See wurde im Rahmen des seit einem Jahr bestehenden Nachhaltigkeitskonzepts umgesetzt. Es soll gemäß Organisatoren in Zukunft weiter optimiert werden. Wie schon im Winter 2010 wurde der Fokus im Hospitality-Bereich auch dieses Mal erfolgreich auf die Integration lokaler Partner gelegt. Das Motto lautete „Engadin/Graubünden“. Carigiets Schellenursli-Sujets sorgten für ein gemütliches und stimmungsvolles Dekor. Kulinarisch wurden die Gäste mit regionalen Spezialitäten von Reto Mathis und seiner Crew im Hospitality-Zelt verwöhnt.


Die Ergebnisse:

Donnerstag, 27. Januar 2011

Frankreich

:

Deutschland

5

:

3
Schweiz

:

Großbritannien

10

:

9



Freitag, 28. Januar 2010

Frankreich

:

Großbritannien

6

:

8
Schweiz

:

Deutschland

5,5

:

5



Samstag, 29. Januar 2010

Frankreich

:

Schweiz

5

:

3
Großbritannien

:

Deutschland

6,5

:

6



Sonntag, 30. Januar 2010 – Finaltag

Schweiz

:

Deutschland

4,5

:

3
Großbritannien

:

Frankreich

4

:

5




Die Platzierungen:

1. Frankreich (+16)
Francois Le Barazer (0, FRA)
Oscar Mancini (+4, ARG)
Oli Hipwood (+6, GBR)
Nacho Gonzalez (+6, GBR)

2. Großbritannien (+15)
Vivek Rawal (0, GBR)
Jonny Good (+5, GBR)
Chris Hyde (+6, GBR)
Tarquin Southwell (+4, GBR)

3. Schweiz (+15)
Philipp Maeder (0, SUI)
Federico Bachmann (+6, ARG)
Bautista Ortiz de Urbina (+5, ARG)
Augustin Martinez (+4, ARG)

4. Deutschland (+17)
Thomas Wolfensberger (+1, GER/SUI)
Manuel Cereceda (+3, ARG)
Pablo Jauretche (+7, ARG)
Gonzalo Bourdieu (+6, ARG)


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