Das St. Moritzer Winter-Poloturnier bekommt eine neue Trägerschaft und einen neuen Namen: „Snow Polo World Cup St. Moritz“ heißt das weltweit bekannte Traditionsturnier auf dem gefrorenen St. Moritzer See ab 2015. Organisiert wird es von einer neuen, breit abgestützten Trägerschaft und einer Mannschaft, welche vornehmlich aus Engadinern besteht.

Die bange Frage nach der Zukunft des St. Moritzer Winter-Poloturniers ist beantwortet: Ein mehrheitlich lokales Team um den Engadiner Reto Gaudenzi, der das Turnier einst lanciert und dann während zwölf Jahren geführt hatte, organisiert ab 2015 den „Snow Polo World Cup St. Moritz“.

Hinter der neuen Turnierorganisation stehen bekannte Namen aus der Schweizer Poloszene: Piero Dillier, Thomas Rinderknecht, Werner Meier und Andy Küchel gründen zusammen mit Gaudenzi die „Evviva St. Moritz Polo AG“. Das Aktionariat steht einem breiten Kreis von Polofreunden aus der ganzen Welt offen und der Zuspruch von nationalen und internationalen Interessenten ist groß. Das Aktienkapital ist bereits überzeichnet.

Die Promotoren haben ihre Arbeit bereits aufgenommen. Die Gespräche mit den potentiellen Hauptsponsoren verlaufen sehr positiv und die Gemeinde St. Moritz hat sich damit einverstanden erklärt, das Turnier künftig durch die neue Trägerschaft organisieren zu lassen. Somit kann der erste Snow Polo World Cup St. Moritz für den 30. Januar bis 1. Februar 2015 angekündigt werden.

Zurück zu den Wurzeln
Das Winterturnier in St. Moritz hat einen ganz besonderen Stellenwert: Schließlich wurde Polo auf Schnee vor über 30 Jahren hier erfunden. „Seit den ersten Tagen war St. Moritz immer das beste Winter-Poloturnier weltweit. Die Unsicherheit über die Zukunft dieses sportlichen und gesellschaftlichen Spitzenevents hat uns keine Ruhe gelassen“, erklärt Promotor Reto Gaudenzi. „Polofreunde aus der ganzen Welt haben uns ermutigt, das St. Moritzer Turnier wieder zu übernehmen und in eine gesicherte Zukunft zu führen.“

Um dem Snow Polo World Cup St. Moritz eine langfristige Zukunft zu ermöglichen, muss das Turnier solide finanziert, sportlich und gesellschaftlich anerkannt und von der Bevölkerung und den touristischen Leistungsträgern im Tal getragen werden. Eine neue, sehr schlanke Führungsstruktur, die wie in den Anfangsjahren wieder mehr Fachleute aus dem Engadin einbindet, soll die Verwurzelung des Turniers im Tal und bei den lokalen Helferinnen und Helfern fördern.