Ein tragischer Todesfall erschüttert die Poloszene: Vor einigen Tagen wurde das südafrikanische Polo Ausnahmetalent Sibusiso „Sbu“ Duma in Lidgetton ermordet. Der +3-Goaler, der gerade auf dem Sprung zu einer großen Polokarriere in England war, wurde erstochen.

Noch laufen die Ermittlungen. Als mutmaßlicher Täter gilt derzeit der Freund von Dumas Ex-Freundin, mit der er bis vor zwei Jahren eine Beziehung führte. Auch die Freundin wurde wenige Stunden vorher von dem Freund attackiert und liegt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Clive Peddle, Executive Director der South African Polo Association: „Unsere Gedanken und Gebete sind bei der Familie Duma und bei Dieter und Josie Rowe Setz, die einen großen Teil in Sbus Leben einnahmen. Sbu war mit seinem Enthusiasmus und seiner Liebe zum Polosport ein leuchtendes Beispiel für alle.“

Auch in Deutschland sorgt der Mord an Sbu Duma für Bestürzung und Fassungslosigkeit. Wolfgang Kailing, Präsident Niedersächsischer Polo Club: „Noch vor Weihnachten habe ich mit ihm gespielt. Sbu Duma, der kleine starke dunkle Mann zwischen den weißen Titanen Südafrikas, war ein exzellenter Reiter, ein großes Talent am Ball und ein immer strahlend gelaunter Mensch, den ich als Everybody’s Darling bezeichnen möchte. Wir haben so viel gelacht und Spaß gehabt. So sanft wie er off the field war, war er tough on the field. Ein ganz großer Sympathieträger, ein Ausnahmetalent.“