Rolls-Royce Motor Cars unterstützt den Royal Salute Maharaja of Jodhpur Golden Jubilee Cup, das bedeutendste Poloturnier Indiens und eines der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse des Landes. Zum Rolls-Royce Motor Cars Poloteam gehören Prinz Carl-Eugen Oettingen-Wallerstein, Rajkumar K.V Singh, Ransher Singh und Jake Daniels.

Das Rolls-Royce Team gewinnt zwei der vier ausgetragenen Turniere und gewinnt unter anderem den begehrten Patrick Guerrand Hermes Cup. In einem spannenden Match des Jubilee Cups unterlagen sie im Halbfinale knapp jenem Team, zu dem Prinz Carl-Eugen Oettingen-Wallersteins Gemahlin gehörte, Prinzessin Anna Oettingen-Wallerstein.

Dan Balmer, bei Rolls-Royce Motor Cars Asia-Pacific für Marketing und Events verantwortlich, erläuterte: „Rolls-Royce und Polo in Jodhpur passen einfach perfekt zusammen. Beide haben eine lange und enge Beziehung zu Königshäusern und zu jener anspruchsvollen Gruppe von Menschen, die stets das Allerbeste erwarten. Obwohl Rolls-Royce schon in der Vergangenheit dem Polosport verbunden war, ist das die Premiere bei dem ‚Sport der Könige’ in Indien – einem Land, das in der Geschichte der Marke eine so außerordentliche Rolle spielte.“

„Im Namen des gesamten Teams möchte ich Seiner Hoheit, dem Maharadscha von Jodhpur, für seine großzügige Gastfreundschaft danken,“ ergänzte Balmer. „Schließlich war es sowohl sportlich als auch gesellschaftlich eine spektakuläre Woche. Durch die lange Beziehung von Rolls-Royce Motor Cars mit Rajasthan wurde die Anwesenheit der Marke hier zu etwas ganz Besonderem.“

Wie in einem Märchen aus 1.001 Nacht durchlebten die Gäste des Royal Salut Jubilee Cups diese Woche. Eingeleitet durch den Geburtstags des Maharaja, der im Umaid Bhawan Palace prachtvoll gefeiert wurde, einem Kamel-Polo-Match und anschließendem Kamelrennen in der Wüste Thar bis hin zum Silvesterabend, der die Krönung der atemberaubenden Festlichkeiten darstellte.

Vom Maharaja angeführt zog sich eine Prozession durch das über den Dächern der blauen Stadt Jodphur gelegene Mehrangarth Fort, dem einstigen Sitz der Herrscher Rajasthans. Vorbei an im Flammenschein schillernden Tänzerinnen, Feuerkünstlern, Kamelkarawanen, Marawi-Pferden mit beflaggten Reitern, Musikern und in allen Farben des Orient strahlenden Künstlern, wurde das alte Jahr auf einer Sänfte hinfort getragen. Eine prachtvolle Prozession und ein märchenhafter Beginn des Jahres 2012.

Das Finale begann mit einem spektakulären Corso historischer Automobile vom Umaid Bhawan Palace zum Poloplatz. Angeführt wurde er vom 1937er Rolls-Royce Phantom II Drophead Coupé des Maharadschas, dicht gefolgt von einem aktuellen Rolls-Royce Phantom Coupé. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein „Spirit of Ecstasy Centenary Vintage Car Award“ für das beste Fahrzeug verliehen. Die Trophäe ging an den unglaublichen Rolls-Royce Phantom I „Silver Ghost“, Baujahr 1927, des Maharadschas mit hochglänzender Nickel-Karosserie.

Rolls-Royce Motor Cars mit ganz besonderer Beziehung nach Jodhpur
Als Rolls-Royce Motor Cars im Jahr 2005 auf den indischen Markt zurückkehrte, glich dies eher ein Heimkommen. Schließlich hinterließ das Land in der Vergangenheit eine dauerhafte Spur im Charakter des Unternehmens. Die Fahrzeuge der Maharadschas waren nach deren individuellen Wünschen maßgeschneidert und inspirieren bis heute die einzigartige Arbeit der Bespoke-Abteilung von Rolls-Royce in Goodwood. Außerdem ist davon auszugehen, dass zwischen 1907 und der Unabhängigkeit des Landes 1947 über 1.000 Rolls-Royce Fahrzeuge nach Indien gelangten. Viele davon existieren bis heute und sind ein Beweis für jene kompromisslose Perfektion und dauerhafte Qualität, die das Ziel der Gründer Charles Rolls und Sir Henry Royce waren. Das souveräne Wesen der Fahrzeuge in dem damals noch über weite Teile unwegsamen Gelände Indiens trug entscheidend zur exzellenten Reputation der Marke bei.

Zu jenen Fahrzeugen, die seinerzeit nach Indien kamen, gehörten auch zwei besondere Raritäten, die beide beim Royal Salute Maharaja of Jodhpur Poloturnier zu sehen waren. Das eine Fahrzeug war der 1927er Rolls-Royce Phantom I mit einer Karosserie von Windovers aus schimmerndem Nickel. Er war ein Hochzeitsgeschenk des Maharadschas von Dhrangadhara an den Maharadscha Umaid Singh von Jodhpur. Das hervorragend erhaltene Fahrzeug ist einer der besten und wenigstgefahrenen Rolls-Royce Phantom I der Welt. Das andere Fahrzeug diente als Inspiration für das aktuelle Rolls-Royce Phantom Coupé: Der Rolls-Royce Phantom II Drophead Coupé von 1935 hatte ebenfalls einen Aufbau von Windovers erhalten und gilt als wegweisendes Beispiel für den Designwandel zwischen Vorkriegs- und Nachkriegsfahrzeugen.

Hintergrundwissen: Polo in Indien und Rolls-Royce Motor Cars
Rolls-Royce Motor Cars und der „Sport der Könige“ haben eine lange gemeinsame Verbindung zu den Königshäusern in aller Welt. Nirgendwo wird das deutlicher als auf dem Poloplatz von Jodhpur in unmittelbarer Nachbarschaft des Umaid Bhawan Palace, dem Sitz Seiner Hoheit, des Maharadschas von Jodhpur.

Die Verbindung der Stadt zur Reiterei reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück, als Rao Jodha, Rathore-Herrscher von Marwar und Befehlshaber über 450 Reiter, der Siedlung seinen Namen gab. Bereits 1889 kam in der Region Rajasthan Polo in seiner modernen Form auf, als in Jodhpur das erste Poloteam Indiens gegründet wurde. Nicht zuletzt auch durch den britischen Adel, der Indien bereiste, erlebte der Polosport eine Blüte. Unter anderem nahm aber auch der junge Winston Churchill 1899 an einem Poloturnier in Jodhpur teil. Insbesondere in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen war Jodhpur Zentrum des internationalen Polosports.

Ab 1947 schmälerte der politische Wandel in Indien die Rolle von Jodhpur, bevor zu Beginn des neuen Jahrtausends ein doppeltes Comeback gefeiert wurde: 2005 erlebte Rolls-Royce Motor Cars eine triumphale Rückkehr nach Indien, 2009 führte der erste Royal Salute Maharaja of Jodhpur Golden Jubilee Cup die Stadt Jodhpur an die seinen angestammten Platz beim „Sport der Könige“ zurück.


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