Am Pfingstwochenende trafen sich in Garbsen/Stelingen bei Hannover 16 Reiter und Pferde aus Deutschland und den Niederlanden zu den Polocrosse German Open 2010, ausgerichtet von der Polocrosse SG Garbsen Stelingen e.V. (www.polocrosse-stelingen.de).

Fairness, Spaß und Spannung standen bei diesem in Deutschland noch jungen Sport im Vordergrund.

Viele Besucher, die erstmals dabei waren, klatschten begeistert, wenn die Chukkas (Spielzeiten) mit dem Line Up (Aufstellung der Teams) starteten, wenn Tore geworfen wurden oder es den Spielern geschickt gelang, den Ball millimetergenau nach der Linie zu bouncen (aufprellen), um in das nächste der insgesamt drei Spielfelder zu gelangen.

Teilnehmer waren Spieler des Niederländischen Polocrosse Verbands (Polocrosse Vereniging Nederland) und aus drei deutschen Vereinen: dem Gastgeber Polocrosse-SG Garbsen/Stelingen, dem Reit- und Polocrosse-Verein Kananohe sowie dem
PSV Wulbecktal aus Engensen.

In der A-Kategorie, die in diesem Jahr unter großem Zuschauerbeifall noch mehr Action bot als im vergangenen Jahr, erreichten die Willies (PSV Wulbecktal) Platz 3. Spieler waren Max Schellerer (Nummer1, Angriff), Hayo Harder (Nummer 2, Mittelfeld) und Juliane Altsinger (Nummer 3, Verteidigung).


Aus den Niederlanden konnten nur zwei Spieler anreisen, da einige Pferde verletzungsbedingt nicht kommen konnten. Wie im Polocrossesport üblich, hilft man sich gegenseitig und so spielte in diesem Fall Sascha Chrupalla aus der Polocrosse-SG Garbsen/Stelingen im Angriff mit der Nummer 1 für die Niederlande. In packenden Spielen gegen die anderen beiden A-Mannschaften, bei denen Grasbüschel flogen und trotz perfektem Bewuchs auf dem Feld teilweise Staub aufwirbelte, gelang es dem Team, einen guten zweiten Platz zu belegen. Aus den Niederlanden war Fleur Bartels (Nummer 3), die zu den besten Spielern dort zählt, mit dabei sowie Mijndert Heineke (Nummer 2), der als beste Nummer zwei in der Kategorie A den Platz verließ.

Auch bei Kananohe konnten im A-Team nur die zwei Spielerinnen Caren Ollenschläger (Nummer 1) und Solveign Grage (Nummer 3) antreten, da einige Pferde verletzungsbedingt aussetzen mussten. Hier halfen als Wechselspieler Sascha Chrupalla (Stelingen), Max Schellerer (Engensen) sowie Hayo Harder (Engensen) aus. Im Finale spielte Fleur Bartels (Niederlande) im Team mit. Pech für Kananohe: Im ersten Chukka fiel dann noch Solveign Grage aus dem ohnehin gebeutelten Team aus, da ihr Pferd lahmte. Dennoch erreichte das sportliche Damen-Duo mit Caren und Fleur das Ziel – und gewann mit nur zwei Spielerinnen souverän 8:5 gegen das Team Engensen, das bis zum Schluss mit drei Spielern kämpfte. Ganz großes Kompliment für Caren und Fleur.

Bei den B-Teams erreichte Kananohe B mit Andreas Rieger (Nummer 1), Yvonne Gucinski (Nummer 2) und Barbara Philip (Nummer 3) Platz 1, gefolgt vom Team „Die Biene Majas“ aus Engensen mit Leonie Rathmann (Nummer 1), Heidrun Rathmann (Nummer 2) und Linda Wermuth (Nummer 3). Das Gastgeberteam „Ghostriders“ aus Garbsen/Stelingen belegte mit Uschi Rust und Jana Hornbostel (beide Nummer 1), Katja Banik (Nummer 2) und Janine Wehrhahn (Nummer 3) den 3. Platz.

Neben den Team-Platzierungen wurden die beste Nummer 1, 2 und 3 jeder Klasse sowie übergreifend für beide Spielklassen die Beste Pferd-Reiter-Kombination von allen Spielern gewählt. 



Das Ergebnis:

A-Klasse: 

Beste Nummer 1: Sascha Chrupalla (Stelingen)

Beste Nummer 2: Mijndert Heineke (Niederlande)

Beste Nummer 3: Fleur Bartels (Niederlande)



B-Klasse:
Beste Nummer 1: Andreas Rieger (Kananohe)

Beste Nummer 2: Yvonne Gucinski (Kananohe)

Beste Nummer 3: Janine Wehrhahn (Stelingen)

Beste Pferd-Reiter-Kombination insgesamt: Fleur Bartels (Niederlande)

Weitere Infos unter www.polocrosse-stelingen.de