In Kürze erscheint die Herbstausgabe von Polo+10. Mit Turnier- und Sonderausgaben sind seit 2004 insgesamt 66 Ausgaben publiziert worden. Jetzt richtet sich Polo+10 strategisch neu aus und nimmt den internationalen Polosport verstärkt in den Fokus. Der aktuellen Ausgabe hat der Herausgeber daher 50 Extraseiten für den internationalen Sport gewidmet. Während die Kooperationen im deutschsprachigen Raum intensiv ausgebaut worden sind – Polo+10 ist jetzt offizieller Kooperationspartner aller deutschsprachigen Poloverbände – wächst auch das internationale Netzwerk signifikant.

Wie hat sich das Polo+10 Magazin seit seiner Gründung im Frühjahr 2004 entwickelt?
Wir haben die erste Ausgabe des Magazins vor acht Jahren herausgebracht. Damals war völlig offen, wie und ob sich Polo+10 weiter entwickeln würde. Es gab auch Zweifler, die uns abgeraten haben, dieses Projekt zu realisieren. Von Anfang an haben wir aber an die Idee geglaubt, dem Polosport in einem hochwertigen Printmedium eine spannende und emotionale Plattform bieten zu können. Heute ist Polo+10 das älteste Magazin für den Polosport im deutschsprachigen Raum und gehört zu den Leadern weltweit. Auch online hat Polo+10 eine eingeschworene Gemeinde – und die größte Polo-Community in Kontinentaleuropa auf Facebook mit über 5.000 Fans. Polo+10 produziert neben den Haupt- und Sonderausgaben auch die Turniermagazine für beinahe alle wichtigen Poloturniere in Deutschland, zum Beispiel auf Sylt, in Hamburg, Düsseldorf, München, auf Gut Aspern und Gut Basthorst oder in diesem Jahr erstmalig auch in Berlin. Eine der Sonderausgaben widmet sich ausschließlich den Snow Polo Turnieren in der Wintersaison. Zusammen mit der Sansibar auf Sylt und unserem Freund Herbert Seckler haben wir bereits drei gemeinsame Polo-Kollektionen herausgebracht die sehr erfolgreich laufen. Diesen Sommer haben wir zum ersten Mal ein ganzes Turnier – das legendäre Polopicknick in Münster – mit Team-Trikots ausgestattet.

Wie sieht Ihre Zusammenarbeit mit dem DPV und anderen internationalen Verbänden aus?
Von Beginn an arbeiten wir sehr eng mit dem Deutschen Polo Verband zusammen und sind seit Jahren auch offizieller Partner der Swiss Polo Association, der Austrian Polo Association, der Central European Polo Association und des Polo Clubs Luxemburg. Polo+10 hat in den vergangenen Jahren ein weitverzweigtes internationales Netzwerk aufgebaut. Freunde, Polospieler und Journalisten auf der ganzen Welt gehören mittlerweile zur Polo+10 Familie und unterstützen uns mit Neuigkeiten, Berichten und Fotos. Wir selber reisen auch so viel irgend möglich und bauen unsere internationalen Kontakte sukzessive weiter aus.

Gibt es weitere Neuigkeiten, die aus dieser strategischen Entscheidung resultieren?
Polo+10 hat aus diesem Grund die seit vier Jahren bestehende Beziehung zum Deutschen Polo Verband (DPV) als dessen offizielles Magazin in einen Kooperationsvertrag übertragen und dadurch entsprechend den Verbindungen zu anderen europäischen und internationalen Clubs für eine Harmonisierung gesorgt. Eine Hierarchie zwischen einzelnen Partnern wird somit in Zukunft ausgeklammert. Ziel ist neben der journalistischen Unabhängigkeit auch ein Höchstmaß an Ungebundenheit, das Polo+10 allen Kooperationspartnern gegenüber gleichermaßen vertritt, um den redaktionellen Auftrag optimal erfüllen zu können. Mit dieser Entscheidung tragen wir der internationalen Harmonisierung Rechnung. Wir arbeiten mit den Verbänden in einer vertraglichen Kooperation zusammen, um die inhaltliche Nähe auf der einen und die journalistische Freiheit auf der anderen Seite zu gewährleisten. Polo+10 ist jetzt offizieller Kooperationspartner aller deutschsprachigen Poloverbände.

Wird Polo+10 die internationale Ausrichtung noch weiter intensivieren?
Polo ist von Natur aus ein internationaler Sport, die Poloszene ein Freundeskreis von Kosmopoliten – dieser Tatsache wird Polo+10 in Zukunft verstärkt Rechnung tragen. Eine logische Konsequenz – nicht mehr und nicht weniger. Wir freuen uns auf alte und neue Freunde in der ganzen Welt.


Den nächsten Kaffee trinken wir in zwei Wochen mit Klaus Winter, 1. Präsident des Norddeutschen Polo-Clubs.