Großer Starauflauf bei der 23. Museum of Polo & Hall of Fame Preisverleihung in Lake Worth, im Bundesstaat Florida. Am 17. Februar 2012 fanden sich hier Polo Spieler und Fans ein, um die neuen Mitglieder der „Hall of Fame“ zu ehren: Carlos Gracida, James P. Mills, George Alexander, Alfred G. Pennell und die Polo Ponys Chips Royal und Brown Fern.

Den „Hall of Fame Award“ erhielten in diesem Jahr die legendären Polo Spieler Carlos Gracida, dessen Bruder Guillermo „Memo“ Gracida, Jr., bereits 1997 in die Hall of Fame aufgenommen wurde, sowie postum James P. Mills.

Der 1960 in Mexiko-Stadt geborene Carlos Gracida bewies schon als Zwölfjähriger sein großes Polotalent. Sein Aufstieg in den amerikanischen Polosport war beachtlich: Bereits 1985 erreichte er ein Handicap von +10. Ingesamt neunmal gewann Gracida die U.S. Open Championship sowie mehrmals den C.V. Whitney Cup, den Silver Cup und den Gold Cup.

James P. Mills, der Polo Mega Star der 30er Jahre, wurde postum geehrt. Bekannt als „Jimmy“ gewann er im Alter von 25 Jahren die U.S. Open, den Monty Waterbury Cup 1933 und 1936 sowie die Junior Championship 1929 und 1933. Seine aufstrebende Karriere nahm jedoch ein jähes Ende, als man bei dem damals 37-Jährigen Arthritis diagnostizierte. James P. Mills starb 1987 im Alter von 78.

Mit dem „Iglehart Award“ wurden weitere Personen für ihre herausragenden Leistungen im Polo Sport ausgezeichnet. So wurde Alfred G. „Herbie“ Pennell für seine führende Rolle im amerikanischen Polo Club Management geehrt. Er war Manager der Polo Clubs Blind Brook, Meadowbrook, Squadron A. Amory und später vom Palm Beach Polo und Country Club. Heute wird er, der auch im Sattel eine gute Figur machte, als Pionier des amerikanischen Polo Club Managements gefeiert. Alfred G. Pennell starb 2000 im Alter von 79 Jahren.

Auch George Alexander erhielt für seine über 30-jährige engagierte Arbeit bei der United States Polo Association (USPA) den „Iglehart Award“.

Bereits zu Beginn der Gala wurden die beiden Polo Ponys „Brown Fern“ und „Chips Royal“ in der Preiskategorie „Horses to Remember“ geehrt. „Bown Fern“, das Polo Pony von Mike Phipps hatte 1936 das amerikanische Team bei den internationalen Matches gegen England zum Sieg geführt.

Durch seine Schnelligkeit, Gewandtheit und Eleganz berühmt wurde „Chips Royal“, das Polo Pony von Bob Beveridge. Neben zahlreichen Auszeichnungen als „Best Playing Pony“ erhielt es 1973 den „Hartman Award“ als „Best Playing Pony“ der U.S. Open.

Gratulation an alle Preisträger und postume Auszeichnungen, die durch ihre herausragenden Leistungen im amerikanischen Polo Sport einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.


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© Alex Pacheco
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