Am 14. Februar 2014 feiert das Museum of Polo seinen 25. Geburtstag. Bei diesem besonderen Anlass finden die Feierlichkeiten zur Aufnahme der Neuzugänge in die Polo Hall of Fame statt.

Der frühere +10-Goal-Starspieler Adam Snow wird für seine herausragenden Leistungen geehrt: Er wurde zweimal zum „Player of the Year“ gewählt und gewann zweimal die U.S. Open, wobei er hier einmal den Titel „Most Valuable Player“ (MVP) erhielt. Seine Stuten Pumba und Amy gewannen im Jahr 2002 beziehungsweise 2006 den Titel „Best Playing Pony“ (BPP). Außerdem konnte Adam (der ursprünglich das Hockeyspiel dem Polo vorgezogen hatte) drei Silver Cups, drei East Coast Open, einen Gold Cup, einen Monty Waterbury und viele weitere Siege erringen.

Die Wahl des Komitees für die posthume Ehrung fällt auf Peter Perkins. Während seiner steilen Karriere erzielte er ein Handicap von +8 und gewann die U.S. Open in den Jahren 1948 und 1951 sowie weitere große Turniere dieser Epoche. In den späten Vierzigern und während der fünfziger Jahre war der rasante Polospieler ein begehrtes Model für Werbekampagnen in Zeitschriften und auf Posterwänden. Bennie Gutierrez, der im Jahr 2003 in die Polo Hall of Fame aufgenommen wurde: „Peter Perkins hatte die beste Technik, den Ball zu schlagen, die ich jemals gesehen habe.“

Paul von Gontard wird den „Philip Iglehart Award“ für seine Verdienste um den Polosport im In- und Ausland erhalten. Seit 1949 ist er Mitglied der United States Polo Association (USPA) und damit eines der am längsten durchgehend aktiven Mitglieder. Von 1973 bis 1974 sowie von 2001 bis 2009 war er zudem im Vorstand der USPA tätig. Kürzlich erhielt er an seinem 80. Geburtstag eine Auszeichnung von den Spielern des Jackson Hole Polo Clubs aus Dankbarkeit für seine Unterstützung.

Der „Posthumous Iglehart Award“ geht an William Tevis, genannt „The Iron man of California“. „Willie“, geboren im Jahr 1891, war eine schillernde Persönlichkeit und spielte mehr als 60 Jahre lang Polo. Im Laufe seiner Karriere erzielte er ein beachtliches Handicap von +6 und war ein aktiver Förderer des Polosports in Kalifornien zu Zeiten des Wiederaufbaus. Er war hoch angesehen für seine herausragenden Fähigkeiten als Reiter und half dabei, den berühmten 100-Meilen-Distanzritt, bekannt als „Tevis Cup“, zu gründen.

Mike Azzaros großartige Stute „Beetlejuice“ erhält die Auszeichnung als „Horse to Remember“. Bei einer Höhe von nur 143 cm hat dieses kleine Energiebündel zahlreiche Preise gewonnen, unter anderem fünf +26-goal „Best Playing Pony“-Awards, darunter den Hartman Award als BPP bei den U.S. Open im Jahr 1996. In diesem Match spielte Beetlejuice fast drei Chukker und ermöglichte es Azzaro, sechs Tore auf ihr zu schießen. Mike selbst sagt, dass es das beste Spiel war, das er je mit ihr gespielt hat.

Der Preis „Horses to Remember (vor 1965)“ geht an „Fussbudget“, eine reinrassige Stute geboren im Jahr 1928, die vor ihrer Polokarriere bereits zwölf Rennen gewonnen hatte. Ihr Besitzer C.V. „Sonny“ Whitney betrachtet sie als eines seiner besten Pferde und mit ihren beeindruckenden Fähigkeiten sowie den Auszeichnungen, die sie sammelte, wurde sie zu Recht als die First Lady des Polos bezeichnet.

Horace Laffaye, Vorsitzender des Komitees: „Diese Gruppe von herausragenden Individuen steht für das Beste, was der amerikanische Polosport zu bieten hat. Das Komitee hat zwei überragende Spieler ausgewählt, die einen bleibenden Beitrag für den Erhalt des Polosports in diesem Land geleistet haben, sowie zwei Poloponies, die jeweils an der Spitze ihres Jahrgangs standen. Ich möchte allen Mitgliedern des Komitees meine Dankbarkeit ausdrücken, da sie lange und hart gearbeitet haben, um aus einem großen Pool von hochqualifizierten Kandidaten diese Neuzugänge zur Polo Hall of Fame auszuwählen.“


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