Am morgigen Mittwoch um 12.00 Uhr starten Christopher Kirsch, Eva Brühl, Robert Lindner und Federico Heinemann gegen das ungarische Team. Am Donnerstag tritt Deutschland um 15.30 Uhr gegen die Schweiz an. Ungarn war am vergangenen Sonntag von den Niederländern mit einem 17:2 vom Platz gefegt worden. Die Schweizer unterlagen dem Favoriten Frankreich mit einem 5,5:7, werden aber dennoch als eines der starken Teams dieser EM gehandelt. Wenn Deutschland die Spiele am Mittwoch und Donnerstag gewinnen kann und die Niederlande gegen Frankreich verlieren, spielt das deutsche Team am Finalsonntag um den dritten Platz der Europameisterschaft.

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Robert Lindner ist der Nachwuchsplayer im deutschen Team und hat bisher eine beachtliche Leistung gezeigt. „Gegen Ungarn sollten wir morgen eine reelle Chance haben und auch gegen die Schweiz können wir gut spielen, wenn wir als Team harmonieren und konzentriert angreifen.“ Die 20 Pferde der deutschen Mannschaft sind nach wie vor wohlauf und hatten ausnahmslos den sogenannten „Vet-Check“ zu Beginn der EM bestanden.

Nach der Niederlage gegen Frankreich hatte sich das deutsche Team eingehend auf Ursachenforschung begeben. „Wir haben das gesamte Spiel analysiert und die Fehler besprochen. Kurz vor den kommenden Spielen werden wir dann noch einmal im Detail alles durchgehen, denn erst 24 Stunden vor dem Anpfiff muss die endgültige Teambesetzung festgelegt werden. Morgen wird es wichtig sein, den Gegner Ungarn nicht zu unterschätzen.“

Dienstagnachmittag macht sich das Team noch einmal auf nach Ebreichsdorf, wo vor dem morgigen Spiel noch Stick & Ball trainiert und die detaillierte Strategie besprochen wird. Bislang war die EM gut besucht, das VIP-Zelt für das Finalwochenende wird gerade aufgebaut und die Veranstalter rechnen an den letzten beiden EM-Tagen noch mal mit deutlich höheren Besucherzahlen.

Und Robert Lindners Tipp für den Titel? „Frankreich ist extrem stark und hervorragend beritten. Das Team ist gut organisiert und weiß immer wo es steht.“