Von der Papierform her gehörte REHAU bereits im Vorfeld der Julius Bär Swiss Polo Championship zu den am meistgenannten Teams, wenn es um eine Prognose für den Gewinner des Schweizer Meistertitels 2010 ging. Und das Team mit den drei exzellent aufeinander eingespielten Zwei-Goalern Martin Luginbühl, David Amar, Simon Luginbühl von Polo Club de Veytay, das durch Jobst Wagner (Handicap -1) komplettiert wurde, hielt, was man sich von ihm versprach.

Bereits am ersten Spieltag gab REHAU mit dem 12:6,5-Sieg gegen das Team des Titelsponsors Julius Bär, das in der Besetzung Sibylle Maeder (0), Peter Wohlfender (0), Juan Marenda (+2), Stefan Roth (+1) angetreten war, eine Demonstration seiner Stärke. Im ersten Halbfinale trafen die Westschweizer auf das Team KIBAG (Beata Dudler (0), Daniel Aegerter (0), Andreas Sorzana (+4) und Remi Dudler (+1), neben REHAU das einzige Team im Turnier mit Handicap +5. In der kampfbetonten Partie agierte REHAU geschlossener, taktisch versierter und qualifizierte sich mit einem verdienten 9:7-Sieg für das Finale, in dem das Team Kursaal Bern (Carmen Marti (0), Philipp Maeder (0), Alejandro Piccini (+4), Werner Meier (0)) der Gegner war. Die Berner hatten sich im zweiten Halbfinal ein packendes Duell mit dem Team Land Rover/ Emil Frey (Thomas Fedier (0), Irene Gräff (0), Francisco Podesta (+3) und Markus Gräff (+1)) geliefert, das nach 4:4 Gleichstand erst im fünften Chucker durch ein Golden Goal von Alejandro Piccini zugunsten der Berner entschieden wurde.

Im Final hatte das Team REHAU ganz klar das Heft in der Hand und dominierte das Spiel von Anfang an. Kursaal Bern, aufgrund des um einen Punkt niedrigeren Handicaps mit einer Torvorgabe von 0,5 gestartet, wehrte sich zwar nach Kräften, doch ein um das andere Mal tauchte das routinierte Trio der Brüder Martin und Simon Luginbühl und David Amar brandgefährlich vor dem Tor von Kursaal Bern auf und sicherte sich verdient mit 5:1,5 Goals den Schweizer Meistertitel 2010.

Im Spiel um den dritten Podestplatz kam es zu einem Aufeinandertreffen der Teams Julius Bär und Land Rover/ Emil Frey. Favorit für die Begegnung war Land Rover/ Emil Frey mit Thomas Fedier (0), Irene Gräff (0), Francisco Podesta (+3) und Markus Gräff (+1). Die Vier vom Polo Park Zürich hatten zwei Wochen zuvor bereits in gleicher Besetzung den Sieg an der Zurich Championship errungen und dort durch ein exzellentes Zusammenspiel und Torgefährlichkeit überzeugt. Und auch diesmal demonstrierte das von Markus Gräff, dem Präsidenten des Polo Park Zürich, angeführte Team Geschlossenheit und sicherte sich verdient mit 6:3,5 den dritten Platz. Wie im Halbfinale beeindruckte erneut Francisco Podesta.

„Francisco hat hier in Bern auf Niveau +4 gespielt, einfach super“, lobte OK-Präsident Stefan Marti die Leistung des mit Handicap +3 eingestuften Stable-Managers und Trainers des Polo Park Zürich. Im Spiel um Platz fünf und sechs setzte sich das Team KIBAG mit 5:4,5 Goals gegen Furrer. Hugi durch.


Resultatübersicht Julius Bär Swiss Medium Goal Polo Championship 2010

Finaltag, Sonntag, 27. Juni 2010
Endstand
1. und damit Schweizer Meister in der Kategorie Medium Goal Team REHAU
2. Team Kursaal Bern
3. Team Land Rover/ Emil Frey
4. Team Julius Bär
5. Team KIBAG
6. Team Furrer. Hugi

Die Resultate vom Finaltag im Detail
Spiel 7 um Platz 5 und 6: KIBAG gegen Furrer. Hugi     5:4,5
Spiel 8 um Platz 3 und 4: Land Rover/ Emil Frey gegen Julius Bär     6:3,5
Spiel 9 Finale: REHAU gegen Kursaal Bern     5:1,5

Samstag, 26. Juni 2010
Spiel 4: Furrer. Hugi – Julius Bär     1:7
Spiel 5 / Halbfinale: REHAU – KIBAG     9:7
Spiel 6/ Halbfinale: Kursaal Bern – Land Rover/ Emil Frey     5:4


Nach Ablauf der regulären Spielzeit herrschte Gleichstand (4:4), daher musste ein fünftes Chucker mit Golden Goal die Entscheidung um den zweiten um den zweiten Finalplatz für Sonntag bringen. Das Golden Goal schoss Alejandro Piccini.

Freitag, 25. Juni 2010
Spiel 1: KIBAG – Kursaal Bern     3:5,5
Spiel 2: Furrer. Hugi – Land Rover/ Emil Frey     4,5:9
Spiel 3: REHAU – Julius Bär     12:6,5


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