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Text und Foto: Rhea Gutperle

Am vergangenen Wochenenden hielt in Berlin nicht nur der Deutsche Polo Verband seine jährliche Vollversammlung ab – auch der Sieger der von Christopher Kirsch ins Leben gerufenen German Polo Tour wurde in der Hauptstadt gekürt. Die German Polo Tour fasste dieses Jahr zum ersten Mal mehrere hochrangige Turniere zu einer Tour zusammen, dabei konnten die Teams je nach ihrer Platzierung Punkte erreichen. Mit 2.600 Punkten konnte sich das Team „Los Nocheros“ um den Münsteraner Sebastian Schneberger von den anderen neun Teams klar absetzen und ist damit der Sieger der ersten German Polo Tour.


Rhea Gutperle hat Sebastian Schneberger und Christopher Kirsch in Berlin getroffen und mit ihnen über die Tourpremiere und die Entwicklungen im kommenden Jahr gesprochen.

Sebastian, wie fühlt es sich an, der erste Gewinner dieser Turnierserie zu sein?
Sebastian Schneberger: Es ist sicherlich eine besondere Ehrung für das ganze Team, die beweist, dass wir eine konsequent gute Leistung über die gesamte Saison abliefern konnten. Ich freue mich sehr den Pokal nach Münster mitnehmen zu können.

Christopher, wie kamst Du auf den Gedanken eine deutsche Polotour zu organisieren?
Christopher Kirsch: Die Idee eine Tour zu organisieren kam mir schon vor vielen Jahren, doch es ist immer schwer, mehrere Turniere in eine Tour zu fassen. In Argentinien entstand die Argentine Polo Tour und hat dabei großen Erfolg. Viele Spieler sind daran interessiert, diese Tour zu spielen und die Zahl der Teams wächst. Dies war auch meine Idee, die Anzahl der Teams zu erhöhen, ein hohes Niveau des Spiels, ein stilvolles Events zu garantieren und eine Vergleichbarkeit der Mannschaften zu schaffen. So sieht man am Ende der Saison welches wirklich das beste Team war, denn Polo ist ein Teamsport und kein Individualisten Sport.

Was sind die Kriterien, damit ein Turnier in Deinen Kalender aufgenommen wird?
Christopher Kirsch: Wir suchen Turniere, die sportlich hochkarätig sind. Die Poloplätze sollten den Originalmassen entsprechen, die Turnierorganisation hat gut zu funktionieren. Das Turnier sollte aber auch ein hochklassiges Event sein.

Wie war die Resonanz unter den Polospielern?
Christopher Kirsch: Wir hatten über 40 Spieler, die insgesamt an der Tour teilgenommen haben. Im kommenden Jahr wird das Interesse mit Sicherheit steigen, da es auch darum geht, nicht nur auf einem Turnier erfolgreich zu sein, sondern eine Konstante zu schaffen. Ich glaube, dass auch die Teams in ihrer Konstellation konstanter werden. Wir haben auch am Siegerteam gesehen, dass ein eingespieltes Team erfolgreich ist.

Sebastian, mit welchem Team bist Du angetreten?
Sebastian Schneberger: Ich habe, wie in der gesamten Saison mit Martin Podesta gespielt, der Rest wechselt immer ein bisschen, da die Handicap-Anforderungen der einzelnen Turniere ja unterschiedlich sind. Generell versucht man mit Freunden zu spielen, die den gleichen sportlichen Ehrgeiz verfolgen und auch sonst eine ähnliche Einstellung wie man selbst haben.

Christopher, wird es auch im nächsten Jahr eine German Polo Tour geben?
Christopher Kirsch: Die German Polo Tour wächst im kommenden Jahr um weitere zwei Turniere: Bad Homburg und Heiligendamm. Es sind auch weitere Vereine daran interessiert, mit ihrem Turnier in die German Polo Tour einzusteigen, da wir alle feststellen können, dass der Polosport wächst und um einen Überblick zu erhalten und dem Sport besser folgen zu können ist die German Polo Tour ein gutes Instrument.

Wie geht es sportlich bei Euch beiden dieses Jahr weiter?
Sebastian Schneberger & Christopher Kirsch: Wir fliegen, wie viele andere Spieler auch nach Argentinien, dort ist jetzt Frühling, d.h. die Saison fängt dort gerade erst an. So werden wir viele argentinische Turniere spielen, vielleicht sogar das ein oder andere zusammen und natürlich werden wir Mitte Dezember als Zuschauer bei den Palermo Open in Buenos Aires dabei sein, dem wichtigsten Poloturnier der Welt.


Weitere Informationen zur German Polo Tour unter www.polo-tour.de


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