Nach einem tollen Polotag am Samstag war auch ein bewölkter und regnerischer Start zum heutigen Finale kein Grund, um irgendjemanden vom Endspiel im Hamburger Polo Club fernzuhalten. Die ersten zwei Matches des Tages wurden über zwei Chukkas gespielt, das dritte (Spiel um Platz 3) und vierte Match (Finale) gingen wieder über vier volle Chukkas.

Das erste Match des Tages fand zwischen Matthias Grau, Lukas Sdrenka, Heinrich Dumrath und Thomas Winter von Team Lanson und Team Rumöller/Grand Luxe mit Estelle Wagner, José Alberto Ricomini, Patrick Maleitzke und Marcos Riglos statt. Es war ein hart umkämpftes Spiel über zwei Chukkas mit Toren beider Teams, die in schneller Folge erzielt wurden. Trotz einiger fantastischer Schläge und Spielzüge von Team Lanson, darunter ein unglaublicher Aerial Shot von der Mittellinie von Heinrich Dumrath, der direkt durch die Torpfosten flog, hat Lanson es trotzdem nicht geschafft, sich den Sieg zu sichern. Team Rumöller verließ das Spielfeld mit einem 5:3,5-Sieg.

Christian Grimme, Christopher Winter, Adrian Laplacette und Oliver Winter vom Team Porsche spielten das zweite Match gegen das El Polista Team mit Federico Heinemann, Agustin Kronhaus, Hugo Iturraspe und Thomas Selkirk. Dieses Match wurde auch über zwei Chukkas gespielt und sah einige fantastische Spielzüge von Adrian Laplacette, besonders im zweiten Chukka. Porsche hat dann doch noch ganz knapp einen Vorsprung erzielt und das Spiel mit einem letzten Tor von Agustin Kronhaus mit einem 4:1-Ergebnis gewonnen.

Team Berenberg mit Dominik Velazquez (der für Sebastian Schneberger spielte), Christian Badenhop, Micky Duggan und Christopher Kirsch spielten gegen Jo Schneider, Moritz Gädeke, Tatu Gomez Romero und Sven Schneider vom Team Meissler & Co. Nach dem leicht bewölkten Start während der ersten beiden Spiele kam nun endlich zu Beginn des dritten Spiels die Sonne heraus und blieb für den Rest des Nachmittags. Es war ein schnelles und äußerst spannendes Match mit vielen Torchancen, die das Publikum in Atem hielten. Team Meissler & Co hat jedoch letztendlich mit einem Endstand von 5:3,5 den Sieg errungen und belegte damit den dritten Platz.

Das Finale des Berenberg Polo-Derby Hamburg fand zwischen den beiden Tom Tailor Teams statt. Es war ein überaus schnelles und dynamisches Spiel. Die ersten beiden Tore des Matches schossen Aki van Andel und Caesar Crasemann von Team Tom Tailor I. Der Endstand 2:2,5 nach dem ersten Chukka machte deutlich, wie ausgeglichen die beiden Teams waren und wie eng umkämpft das Spiel war. Bei nun strahlendem Sonnenschein und fantastischer Atmosphäre, unterstützt von einer großen und begeisterten Zuschauermenge, haben beide Teams wirklich bis auf die letzten Minute gekämpft. Trotz eines unglaublichen Tors von Santos Anca von der 60 Yard Linie reichte es nicht ganz zum Sieg und Tom Tailor I hat es mit einem winzigen, aber entscheidenden Vorsprung geschafft, das Spiel mit einem Endstand von 8:7,5 zu gewinnen.

Karsten Wehmeier, Direktor für Kommunikation bei Berenberg: “Es war ein Wochenende mit sehr spannenden Spielen und vielen Zuschauern. Die Spiele waren alle sehr eng umkämpft, oft mit nur einem halben Tor Unterschied, ein Beweis für das hohe Niveau der hier ausgetragenen Polospiele. Dieses Jahr findet das Turnier zum 14. Mal statt und die Tatsache, dass acht Teams mitspielten, zeigt die hohe Nachfrage bei den Spielern, um in diesem Turnier mitzuspielen, was uns sehr freut!”

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Die Platzierungen:
1. Tom Tailor 1
Caesar Crasemann
Gaston Maiquez
Daniel Crasemann
Aki van Andel

2. Tom Tailor II
Tahnee Schröder
Naomi Schröder
Cristobal Durrieu
Santos Anca

3. Meissler & Co
Jo Schneider
Moritz Gädeke
Tatu Gomez Romero
Sven Schneider

4. Berenberg
Dominik Velazquez
Christian Badenhop
Micky Duggan
Christopher Kirsch

5. Porsche
Christian Grimme
Christopher Winter
Adrian Laplacette
Oliver Winter

6. El Polista
Federico Heinemann
Agustin Kronhaus
Hugo Iturraspe
Thomas Selkirk

7. Rumöller/Grand Luxe
Estelle Wagner
José Alberto Ricomini
Patrick Maleitzke
Marcos Riglos

8. Lanson
Matthias Grau
Lukas Sdrenka
Heinrich Dumrath
Thomas Winter