Heinrich Dumrath (+2), Niclas Sandweg (+1), Caesar Crasemann (0) und Caspar Crasemann (+2) vom Team Parfümerie Kaland sind die Deutschen Meister Medium Goal 2012. Mit einem schnellen und cleveren Spiel sowie einem perfekt abgestimmten Zusammenspiel besiegten die vier Hamburger Nachwuchstalente von Thomas Winter im Finale auf Gut Aspern Andreas Walther (-1), Robert Lindner (0), Christopher Kirsch (+4) und Oliver Winter (+2) vom Team May & Olde souverän mit 5:2.

Von Anfang an dominierten Dumrath, Sandweg und die beiden Crasemann-Brüder das Match und ließen May & Olde kaum eine Chance. Nach dem ersten Chukker stand es bereits 2:0 für die frechen Hamburger Jungs, nach dem zweiten 3:0. Team Kaland begeisterte dabei nicht nur durch Power Play und eine gute Verteidigung, sondern vor allem auch durch überlegte Spielzüge mit Köpfchen: Jeder weiß genau, wo er zu stehen und was er zu machen hat. Team May & Olde schaffte es kaum aus ihrer eigenen Hälfte heraus. Sobald ein May & Olde Spieler Richtung Tor preschte, waren gleich zwei Kaland Player bei ihm und attackierten ihn.

Im dritten Chukker dann endlich das erste Tor für May & Olde durch Christoper Kirsch, der für sein Team viel arbeiten musste. Doch Kaland ließ sich davon wenig beeindrucken und legte im vierten Chukker gleich zwei weitere Goals nach. Ein zweiter Treffer von May & Olde führte zum Endstand 5:2 – das „Wunder von Aspern“, wie Moderator Jan-Erik Franck den Sieg von Kaland treffend bezeichnete, war perfekt.

Christopher Kirsch, Vizemeister Medium Goal 2012, Deutscher Meister High Goal 2012 und Veranstalter: „Die Jungs von Kaland haben extrem stark gespielt und es war für uns wirklich sehr hart, dagegen zu halten. Auch waren sie sehr stark beritten und haben zurecht das Best Playing Pony bekommen. Leider ist mein bestes Pferd ausgefallen – da es etwas an der Sehne hatte, wollte ich kein Risiko eingehen. Bereits in den Vorrundenspielen haben die Jungs eine beeindruckende Leistung abgeliefert und waren eigentlich nie wirklich in Gefahr gewesen. So sieht die Zukunft im deutschen Polosport aus. Das zeigt, was man erreichen kann, wenn man jung anfängt und gut zusammen trainiert. Ganz großes Kompliment und herzlichen Glückwunsch!“

Sehr viel knapper fiel die Entscheidung im kleinen Finale aus. Mit 5:4 setzten sich in den letzten Sekunden vor Ertönen der Schlussglocke Wolfgang Kailing (+1), Peter-Philipp Kienast (+2), Alexander Piltz (+2) und Mark Pantenburg (+1) vom Team Magnus Mineralbrunnen gegen Sylvia Gädeke (0), Paul Netzsch (+1), Moritz Gädeke (+3) und Federico Heinemann (+2) vom Team Lafina durch und sicherten sich den dritten Platz. Beide Mannschaften spielten sehr stark und ausgeglichen – die Tordifferenz betrug nie mehr als ein Goal. Nach anfänglicher Führung von Lafina dank einem Tor von Moritz Gädeke legte Magnus schnell nach. Dann ging wieder Lafina in Führung. Im zweiten Chukker glich Magnus erneut aus und ging mit einem weiteren Goal zum ersten Mal in Führung. Nach Ende des dritten Chukkers stand es mit 3:3 Unentschieden und auch im vierten Chukker, das von vielen Unterbrechungen geprägt war, war er Spielstand mit 4:4 kurz vor Ende noch ausgeglichen.

„Mensch gegen Maschine“ – hieß das Motto vor dem Finalspiel. In einem Treffen der Pferdestärken der etwas anderen Art traten ein BMW 650i Allrad mit 400 PS von Titelsponsor May & Olde gegen ein Polo Pony, geritten von Christopher Kirsch, gegeneinander an. Die Route: einmal über den Platz, wenden und wieder zurück. Doch auch wenn das Pony vom Start sehr gut wegkam, musste es sich knapp dem BMW geschlagen geben.

Auf dem fünften Platz landeten Tileman Kühl (-1), Christopher Winter (+3), Sven Schneider (+3) und Jürgen Schneider (0) von Lanson. Die Vier machten bereits sehr früh viel Druck und gingen mit 2 Goals in Führung, die sie im zweiten Chukkerr weiter ausbauen konnten. Im dritten Chukker fand Pink Annabelle dann ins Spiel zurück und konnte wieder Boden gutmachen. Im vierten Chukker wurde es dann noch einmal richtig spannend: Ein Tor von Lukas Sdrenka (+1) zum Stand 7:7,5 (für Lanson) machte für Pink Annabelle wieder alles möglich. Doch schnell konterte Sven Schneider – Endstand 8,5:7 für Lanson.


Die Platzierungen:
1. Parfümerie Kaland (+5)
Heinrich Dumrath (+2)
Niclas Sandweg (+1)
Caesar Crasemann (0)
Caspar Crasemann (+2)

2. May & Olde (+5)
Andreas Walther (-1)
Robert Lindner (0)
Christopher Kirsch (+4)
Oliver Winter (+2)

3. Magnus Mineralbrunnen (+6)
Wolfgang Kailing (+1)
Peter-Philipp Kienast (+2)
Alexander Piltz (+2)
Mark Pantenburg (+1)

4. Lafina (+6)
Sylvia Gädeke (0)
Paul Netzsch (+1)
Federico Heinemann (+2)
Moritz Gädeke (+3)

5. Lanson (+5)
Tilman Kühl (-1)
Christopher Winter (+3)
Sven Schneider (+3)
Jürgen Schneider (0)

6. Pink Annabelle (+5)
Johanna Droste (-2)
Lukas Sdrenka (+1)
Thomas Winter (+5)
Philipp K. zu Stolberg-Wernigerode (+1)

7. Rumöller Betten (+6)
Peter Ristic (0)
Marco Kiesel (+2)
Micky Keuper (+2)
Chris Kiesel (+2)

8. König Pilsener (+3)
Vanessa Schockemöhle (-1)
Michael Fass Junior (+1)
Michael Fass Senior (+1)
Patrick Maleitzke (+2)

9. El Polista (+4)
Clemens Graf von Wedel (0)
Rico Richards (0)
Carlos Alberto Velazquez (+2)
Dominik Carlos Velazquez (+2)


Bildergalerie:


www.aspernpolo.com