Ein Jahr ist es her, dass Steffi von Pock gemeinsam mit Thomas Winter, Jan Toebbe und dem im vergangenen Sommer überraschend verstorbenen Stephan Louis den Independence Cup auf Gut Ising am Chiemsee gespielt haben. In diesem Jahr ist das Team – jetzt mit Carlito Velazquez – wieder mit von der Partie. Steffi von Pock (Präsidiumsmitglied im Deutschen Polo Verband) möchte die Gelegenheit nutzen, im Rahmen des Turniers eine Charityaktion zugunsten des von Stephan Louis gegründeten Vereins Chimfunshi zum Schutz bedrohter Umwelt zu initiieren. Zwei Bilder der Künstlerin Kerstin Tschech stiftet Steffi von Pock zur Versteigerung, deren Erlös an das Schimpansenprojekt Chimfunshi in Sambia gehen soll. Die Versteigerung soll am Samstagabend im Rahmen einer Polo Poolparty stattfinden, bei der auch die Künstlerin anwesend sein wird.

1989 war Stephan Louis Mitbegründer des Chimfunshi Vereins zum Schutz bedrohter Umwelt und hat sich seither mit voller Kraft für die Stiftung und ihre Arbeit und deren Unterstützung eingesetzt. 1983 hatte die Familie Siddle im Norden Sambias auf ihrer Rinderfarm Chimfunshi den Grundstein für die heute größte Auffang- und Auswilderungsstation für Schimpansen weltweit gelegt. Heute leben 120 Schimpansen ein Leben wie in der Natur, in vier bis zu 250 Hektar großen Freigehegen und 15 Gewöhnungs- und Fütterungskäfigen. Millionen Schimpansen lebten in Äquatorial-Afrika, jedoch ist der Bestand aus verschiedenen Gründen auf ca. 100.000 Tieren gesunken.

Der Chimfunshi Verein zum Schutz bedrohter Umwelt schützt Schimpansen, ernährt 100 Bewohner, unterhält eine kleine Schule und übernimmt die medizinische Grundversorgung. Das Fortbildungszentrum, das von der schwedischen Regierung mitfinanziert wurde, zieht sowohl Studenten aus Amerika und Europa, als auch Tausende von Schulkindern aus ganz Sambia, an.

Die Künstlerin Kerstin Tschech hat sich mit ihrem unverwechselbaren Stil in der Reiterszene bereits einen Namen gemacht. Sie erlangte insbesondere mit ihren großformatigen Pferdegemälden internationalen Erfolg. Ihre Anregungen bezieht die Künstlerin aus Bewegungsstudien, Fotografien, Gestütsbesuchen im In- und Ausland, aber auch aus der Arbeit mit dem Pferd. Viele ihrer Gemälde befinden sich weltweit in Privatbesitz. Ihr Klientel erstreckt sich vom Freizeit- zum Olympiareiter, sowie von königlichen Hofreitschulen bis hin zu prominenten Pfedeliebhabern.


Bildergalerie:




Weitere Informationen unter www.kerstin-tschech.de und www.chimfunshi.de