14 Teilnehmer aus Österreich, Dänemark, München, Timmendorf, London, Sotogrande und Dubai haben vom 29. Juli bis 3. August am Berliner Jugendpolocamps 2011 teilgenommen.

Trotz Regen von Freitag bis Montag ließen sich die polohungrigen Kids zwischen 8 und 17 Jahren die Laune nicht verderben. Nur eine Unterrichtseinheit wurde in die Halle verlegt, ansonst trotzen die jungen Polospieler dem Wasser mit Regenjacken, übten fleißig Reit- und Schlagtechniken und spielten die vorgesehenen Chukkas. Während der Regelkunde an der Magnettafel, dem Stalldienst und dem Tacken des eigenen Pferdes wurde ihnen dann auch wieder warm. In der zweiten Camphälfte wurden die Teilnehmer schließlich mit strahlender Sonne fürs Durchhalten belohnt und konnten beim Abschlussturnier am Mittwoch, Eltern und Zuschauer von ihren Polofortschritten überzeugen. Auch die beiden 13 und 14-jährigen Poloanfänger, die vor dem Camp noch nie einen Stick in der Hand hielten, schlugen den Ball jetzt schon im Galopp. Im nächsten Jahr findet das Deutsche Jugendpolocamp zum 10. Mal statt. „Es soll dann eine Broschüre gestaltet werden, die alle Jugendcamps in Deutschland umfasst. Außerdem wird zum Jubiläum eine Überraschung vorbereitet, die wir hier noch nicht weiter verraten möchten”, verspricht Camilla Hoffmann vom Berliner Polo Club an.

„Die Bedeutung der Jugendcamps für die Zukunft des deutschen Polosportes ist groß. Vor einigen Wochen haben Heinrich Dumrath und Helge Holst am SUPA-Gold-Cup in England teilgenommen und konnten sich dort von den Ergebnissen konsequenter Jugendarbeit überzeugen“, berichtet Camilla Hoffmann. „Die englischen Spieler waren nicht nur sehr regelfest, sondern besitzen auch ausgezeichnete Reitfähigkeiten, Spieldisziplin und spielen mit Taktik im Team. Die hohe Dichte von Spielern mit Handicaps zwischen +5 bis +6 wird eben nicht durch Zufall generiert, sondern basiert auf guter Jugendarbeit. Deutschland kann heute ein U21-Team mit einem Handicap von +8 und ein U25-Team mit einem Handicap von +9 aufweisen – das große Ziel der Jugendarbeit ist es aber, ein deutsches Jugend-Nationalteam aufzubauen,“ so Camilla Hoffman über Sinn und Zweck des Jugendpolocamps.


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